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Pleks: Die wichtigsten Features

Pleks ist ein Text-Portfolio und Mini-Medium für Autoren oder Autorenkollektive. Mit Pleks kann man lange und komplexe Texte online veröffentlichen – übersichtlich, gut lesbar und nach Belieben annotiert und miteinander vernetzt.

Pleks Titelbild

Pleks wird in drei Schritten ins Netz gebracht: Als Showcase für die Funktionalitäten von Pleks ist nun dieses Site (mkrohs.pub) online. Im nächsten Schritt folgt ein kollektives Autoren-Portfolio mit intellektueller Publizistik unter dem Titel Integrale – running on Pleks, als drittes ist eine Distribution von Pleks zur individuellen Installation auf dem eigenen Server geplant.

Wenn Sie an einer Pleks-Instanz wie in diesem Showcase Interesse haben: Abonnieren Sie den Pleks-Newsletter!

(An english version of this file is available here.)


„Pleks“ von „komple(ks)“
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Online-Content hat kurz zu sein und vergleichsweise simpel. So jedenfalls lautet das verbreitete Credo des Web-Publishing.

Die Wirklichkeit ist aber nicht simpel, sondern komplex – im Sinne von schwierig. Um sie zu verstehen und zu beschreiben, muss man tief in Themen einsteigen. Daher ist Pleks dafür ausgelegt, längere Online-Stücke gut lesbar darzustellen. Ein für Pleks typischer Content ist länger als ein gewöhnlicher Artikel, aber kürzer als ein Buch: ein online-„Mittelformat“. In der analogen Welt wäre das vergleichbare Format eine Broschüre.

Die Wirklichkeit ist aber auch komplex in einem zweiten Sinne: in dem von verwickelt und verflochten (lat. plectere: flechten). Fast alles hat mit fast allem anderen irgendetwas zu tun. Um Verbindungen zwischen Themen sichtbar zu machen, stellt Pleks daher Mittel bereit, die Text und Kontext in verschiedenster Weise verknüpfen: ausser den herkömmlichen Hyperlinks auch Blurbs (interaktive Pop-Ups), Artikel-Previews und die bislang nur bei Pleks zu findenden Assoziationen.

Durch Blurbs passen sich Pleks-Texte dem Leser an: Nicht jeder benötigt ausführliche Kontext-Informationen, aber wer sie wünscht, dem stehen sie zur Verfügung. Previews und Assoziationen ermöglichen den Texten auf einer Pleks-Installation, auf unterschiedliche Art und Weise miteinander zu kommunizieren, über Themen- und Gattungsgrenzen hinweg.

Portfolio und Mini-Medium
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Pleks ist gedacht als ein Portfolio für Autoren, das zugleich als miniatur-Onlinemedium fungiert – ähnlich einem Blog, aber mit anderen Funktionen und einer anderen Anmutung. Die Textsorte spielt dabei keine Rolle: Sowohl journalistische wie wissenschaftliche als auch literarische Texte können mit Pleks ins Netz gebracht werden.

Technisch gesehen ist Pleks ein WordPress-Theme, durch neu entwickelte Plugins aus der Palasthotel–Codewerkstatt sowie Plugins von Dritten auf Pleks-spezifische Funktionalität getrimmt. Wer bereits mit WordPress gearbeitet hat, wird sich augenblicklich zurechtfinden, auch Neueinsteiger kommen in kürzester Zeit mit Pleks zurecht.

Pleks kann als persönliches Portfolio eingerichtet werden: Ein Autor kann seine Texte, nach verschiedenen Themen und Gattungen geordnet, auf Pleks präsentieren, wie in einem Magazin lesbar machen und in sozialen Netzwerken teilen. Aber Pleks kann auch als thematisches Portfolio dienen, in dem sich verschiedene Autoren zusammenschliessen, etwa bei einem Recherche- oder Forschungsprojekt (wissenschaftliche Fussnoten sind standardmässig verfügbar).

Pleks für den eigenen Server
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Pleks startet jetzt – im Juli 2019 – zunächst mit einem Showcase: mkrohs.pub – running on Pleks – dem Autorenportfolio von Martin Krohs, der Pleks gemeinsam mit den Designern und Codern von Palasthotel entwickelt und auch das Online-Medium dekoder.org realisiert hat (Grimme Online Award 2016).

mkrohs.pub präsentiert als Textsammlung die Funktionalitäten von Pleks. Ausserdem bietet der Text, den Sie gerade lesen, einen Überblick über die Gedanken hinter Pleks und die Möglichkeiten, die Pleks bietet.

Ein vollwertiges Handbuch zu Pleks ist dieser Text aber noch nicht – was damit zusammenhängt, dass wir zunächst verstehen wollen, auf welche Resonanz Pleks überhaupt stösst, um danach gegebenenfalls einen Distributionsweg einzurichten. Wenn Sie sich für den Newsletter anmelden, halten wir Sie nicht nur über den weiteren Rollout von Pleks auf dem Laufenden – Sie können uns auch im Rahmen einer unverbindlichen und anonymen Umfrage (Spätsommer / Herbst) wissen lassen, ob eine Pleks-Installation für Sie interessant wäre:

Der Preis wird pro Lizenz im zweistelligen Euro-Bereich liegen, deutlich unter 100 Euro. Der genaue Wert hängt auch von der Anzahl der Interessanten ab.

Ordnung und Überblick
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Pleks funktioniert ähnlich wie ein kleines Web-Magazin: Die publizierten Texte werden nach thematischen Rubriken geordnet, dazu kann jedem Text als weiteres Merkmal eine Gattung zugeordnet werden. Ein dynamisch am Bildrand mitlaufendes Inhaltsverzeichnis ermöglicht Orientierung und Navigation im Text.

Rubriken und Gattungen
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Rubriken (in diesem Beispiel: Russland, Biologie, Sprache, Politik, Allgemein) haben entsprechenden Schaltflächen am oberen Rand der Seite, mit denen die Texte gefiltert werden können. Gattungen (wie Essay, Buchsektion, Reportage, Analyse) werden am Vorschaubild ausgewiesen. Sowohl Rubriken wie auch Gattungen können Sie als Autor selbst definieren.

Autoren aus dem Bereich von Kunst und Literatur können auch Rubriken und Gattungen gegeneinander vertauschen: Die Schaltflächen können dann mit Kategorien wie Kurzgeschichte, Lyrik, Roman, Essay belegt werden, und die thematische Rubrik wird als sekundäres Merkmal gezeigt.

Ein Klick auf die entsprechende Schaltfläche filtert die Materialien nach der jeweiligen Rubrik oder Gattung.

Dynamisches Inhaltsverzeichnis
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Lange Texte am Bildschirm zu lesen ist meist unkomfortabel. Ein Grund dafür: Man hat kein Papier in den Händen, das einem ein Gefühl dafür gibt, wieviel man schon gelesen hat und wieviel noch vor einem liegt. Der Überblick, wo man sich grob befindet im Text, geht verloren.

Natürlich kann ein online-Format niemals das Empfinden eines Buchs oder einer Zeitschrift ersetzen. Aber es kann versuchen, das „Orientierungsdefizit“ auszugleichen. Und es hat gegenüber dem Papier andere Vorteile, wie die Interaktivität und die Möglichkeit, Texte zu durchsuchen und zu kopieren.

Pleks bietet als Orientierungstool zum Lesen von längeren online-Texten ein dynamisches Inhaltsverzeichnis, das am rechten Rand des Bildschirms mitläuft (bei mobilen Endgeräten in einer Box am oberen Bildschirmrand – diese Funktion ist noch nicht vollständig implementiert). Eine dynamische Marke zeigt an, wo man sich gerade im Text befindet, ausserdem ist jeder Eintrag klickbar, so dass man leicht im Text hin- und herspringen kann.

Table of Contents

Detailansicht des Inhaltsverzeichnisses:

TOC Detail

Durch das mitlaufende Inhaltsverzeichnis wird eine Alternative zum „Papiergefühl“ und zum manuellen Blättern geschaffen, die das online-Lesen langer Texte wesentlich komfortabler macht als bisher.

Kontextualisierung und wechselseitige Bezüge
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Ein Text steht nie allein. Er verweist auf äussere Fakten, Ereignisse, Gedanken, die oftmals noch nicht einmal vollständig ausgeführt werden müssen: Andeutungen genügen. Texte kommunizieren aber auch miteinander. Pleks bietet dynamische Tools, die Kontext und Bezüge für die Leser nachvollziehbar machen und unterschiedliche Leseszenarien eröffnen.

Blurbs
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Blurb („Blörb“) werden bei Pleks interaktive Pop-Ups genannt, die an beliebiger Stelle im Text eingebaut werden können. Blurbs können kurz und bündig sein – aber sie können auch mehrere Absätze Text und sogar Bilder beinhalten.

Blurbs ermöglichen es, ein und denselben Text für unterschiedliche Lesergruppen vorzubereiten. Wer mit den im Fliesstext auftauchenden Inhalten und Begriffen vertraut ist, kann den Text linear hinunterlesen, ohne einen Blurb zu öffnen. Wer zusätzliche Informationen sucht oder einfach neugierig ist, kann mit der Maus über den eingefärbten Text fahren und sich, ohne den Lesefluss zu unterbrechen, den Blurb anschauen.

Das Wort Blurb ist eine Übernahme des Ausdrucks für die kleinen anpreisenden Lobsätze, die von den Umschlägen vor allem US-amerikanischer Bücher bekannt sind. Von Wortklang her erinnert es an verschiedene Formen des „Blubberns“, was wiederum mit dem „Aufpoppen“ eines solchen Fensterchens zusammenpasst. Bei dekoder.org haben wir dieses Wort eher spasseshalber eingeführt, seitdem ist es in Gebrauch geblieben.

Bildschirmansicht mit einem geöffneten Blurb:

Ein Beispiel eines ausführlich „verblurbten“ Textes findet sich etwa hier.

Previews
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Ein Preview erscheint an Links, die von Pleks-Texten auf Pleks-Texte verweisen, zum Beispiel auf diesen Text über Evolutionsbiologie (und auch im vorigen Absatz gab es bereits einen Link mit Preview).

Der Preview funktioniert ähnlich wie ein Blurb, mit dem Unterschied, dass aus dem erscheinenden Popup-Kasten heraus auf einen anderen Pleks-Text weitergeklickt werden kann. Dieser Zieltext öffnet sich dann in einem anderen Tab des Browsers.

Previews vermitteln bereits im Vorhinein einen Eindruck davon, was von einem Klick auf den Link zu erwarten ist, und entschärfen damit den typischen Konflikt des hypertextuellen Lesens: klicken oder nicht?

Assoziationen
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Assoziationen sind ein exklusives Feature von Pleks, das sonst noch nirgends im Internet zu finden ist.

Die Wirklichkeit mag in der Tat komplex, verwickelt und verflochten sein – nicht immer aber lassen sich thematische Verwickeltheiten textlich anhand einzelner Schlagworte abbilden, wie man sie in der wikipedia nachschlagen kann oder wie sie als Ankerworte für klassische Hyperlinks dienen. Häufig sind die Bezüge vagerer und indirekterer Natur. Man liest oder schreibt über ein Thema, das an ein anderes erinnert oder ihm ähnelt: man assoziiert geistig zwei Inhalte miteinander.

Assoziative Kognition

Es ist anzunehmen, dass ein beträchtlicher Teil unserer Denkprozesse (und auch unserer emotionalen Vorgänge) nach einem solchen eher vagen Assoziationsprinzip verläuft. Sie finden häufig auf einer halb-bewussten Ebene statt, sozusagen „im Hinterkopf“ – wodurch aber der Einfluss dieser assoziativen Kognition auf unser Urteilen, unsere Meinungen, unsere Weltbilder sicher nicht geringer wird.

Obwohl das Internet selbst assoziativ aufgebaut ist (wer gerät nicht beim Recherchieren immer wieder vom Hundertsten ins Tausendste – und so auch gelegentlich zu besonders glücklichen Funden?), gibt es bis heute keine Möglichkeit, derartige „vage Verbindungen“ am Text selbst darzustellen.

Pleks bietet hierfür eine besondere Form des „assoziativen Links“ an. Dieser Link geht nicht, wie ein klassischer Hyperlink, von einem Wort oder einer Wortgruppe aus. Die Pleks-Assoziation verlinkt vielmehr gleich einen ganzen Absatz, und zwar den Sinn dieses Absatzes: Der Assoziations-Link lässt sich auch dann verwenden, wenn der Inhalt, der assoziiert wird, überhaupt nicht explizit im Text genannt wird. Der Link beginnt also sozusagen hinter dem Text und nicht in ihm.

Texte kommunizieren über Gattungsgrenzen hinweg

Ein Beispiel. Sie schreiben einen Text über ein aktuelles, kontrovers diskutiertes Thema, sagen wir: die geschlechtergerechte Sprache.

Im Laufe dieses Textes werfen Sie die Frage auf, ob bei grammatisch männlichen Ausdrücken auch weibliche Personen mitgemeint sein können, bei grammatisch weiblichen Ausdrücken männliche Personen, und vor allem: ob diese Personen, selbst wenn sie vom Sprechenden mitgemeint sein mögen, sich durch den entsprechenden sprachlichen Ausdruck auch mitgemeint fühlen (und ein äusseres Auditorium dies nachvollziehen kann).

Mit anderen Worten, Sie thematisieren die Frage der gleichmässigen, gerechten Sichtbarkeit der Geschlechter in der Sprache (die sich auch über das binäre Geschlechterschema weiblich / männlich hinaus erstrecken kann). Das ist an sich bereits eine vertrackte und überaus folgenreiche Frage: Denn je nach dem, wie man sie beantwortet, kommt man zu völlig unterschiedlichen, ja gegenteiligen Schlüssen, was den Gebrauch von Wortpaaren wie Bäcker / Bäckerin; Student / Studentin; Waise (f) / Waise (m) beziehungsweise neutralisierte Formen wie Studierende angeht.

Sie arbeiten voller Eifer an Ihrem Text, da kommt Ihnen etwas in den Sinn. Sie hatten doch einmal, ein paar Jahre ist es schon her, an einem Wochenende im Grünen für Ihre Kinder eine kleine Geschichte aufgeschrieben, in der es ebenfalls um diese Fragen ging! Allerdings nicht in einem wissenschaftlichen Sinn und auch nicht auch die harte kontroverse Art, sondern es war ein leichtes, freundliches, vielleicht auch ein wenig rührendes Geschichtchen, in Art einer Fabel.

Sie im Text zu erwähnen, kommt nicht in Frage: Die Leser würden sich ob dieser Abschweifung ins Subjektive an den Kopf fassen und die Ernsthaftigkeit ihres ganzen Aufsatzes in Frage ziehen, zumal Ihre Geschichte ja gar keine argumentative Funktion erfüllen würde. Auch ein klassischer Hyperlink, etwa ausgehend vom Wortpaar Bäcker / Bäckerin, würde ganz falsche Erwartungen wecken, nämlich die eines unmittelbaren Bezugs mit weiteren Fakten und Details.

Aber hätten nicht dennoch auch andere Leser an der Geschichte vielleicht ihre Freude? Und würde solch eine, wie soll man sagen: putzige Fabel nicht der missmutigen Empörung, mit der das Gendersprachen-Thema von beiden Seiten aufgeladen ist, etwas Entspannendes, Auflockerndes entgegensetzen können? Die Meinungsunterschiede zwar nicht aus der Welt räumen, aber dem unbarmherzigen Tonfall, in dem man über sie verhandelt, für einen Augenblick die Spitze brechen?

Was Sie an dieser Stelle tun können, das ist, mit einer hinter dem Text liegenden Assoziation auf die Geschichte zu verweisen: Die entsprechenden Absätze werden dann mit einem anderen Farbton hinterlegt, über eine Maske im Editor ergänzen Sie eine erklärende Notiz, die am Schluss der markierten Fläche erscheint. Ein Preview beim mouse-over gibt zusätzliche inhaltliche Anhaltspunkte.

Die Leser können nun, wenn ihnen der Sinn danach steht, ihrem Assoziations-Vorschlag folgen – oder es nicht tun – oder es später tun: Die Assoziation macht klar, dass es sich um eine indirekte, grossräumige Beziehung zwischen zwei Themen handelt, um eine Fernverbindung in eine weitentfernte Sphäre, die aber dennoch mit dem eigentlich Thema in einem spezifischen Resonanz-Verhältnis steht. Wie hier, wenn es von einem linguistischen Streit hinüber auf die sommerliche Datscha geht.

Euler und Eulin: Ein ländliches Geschlechtersprachen-Impromptu

Weitere Möglichkeiten

Dieses Beispiel mag wenig mit Ihrem Autoren-Alltag zu tun haben und überhaupt ein wenig konstruiert erscheinen. Aber je mehr man den Blick für diese Art des Verlinkens schärft, desto mehr Gelegenheiten für ihre Verwendung entdeckt man. Auf diesen Showcase-Site etwa assoziiert eine Passage aus einem politischen Essay zu Flucht und Migration mit einem abstrakt-poetischen über postreligöse Theologie; ein Text über Symbiose als Entwicklungsfaktor in der biologischen Evolution ebenfalls (mit diesem wiederum einer über das Herbizid Glyphosat); die Sektion eines Buches über den deutschen Russland-Diskurs assoziiert mit einer Mini-Analyse des Begriffs Liberalismus und einiges andere mehr – es hängt eben wirklich sehr vieles mit sehr vielem anderen zusammen.

Zudem ist ja eine derartige Verlinkung von Gedanken „hinter dem Text“ auch nur eines der möglichen Anwendungsszenarien für Pleks-Assoziationen. Andere sind denkbar: Assoziationen können genutzt werden, um vom einem Sachtext auf eine übergeordnete Thematik zu verweisen, von einer Reportage (bzw. einer Textpassage in ihr) auf eine andere (die vielleicht teils am gleiche Ort spielt), von einer Szene eines Romans auf ein Gedicht.

Immer, wenn es darum geht, den Inhalt eines ganzen Text-Abschnittes (im Unterschied zu einzelnen Wörtern) mit einem anderen Text zu verbinden, stellt die Pleks-Assoziation ein neues und für den Leser intuitiv verständliches Gestaltungsmittel dar. Und solche Fälle gibt es ständig, immer wieder. Denn Texte leben nicht für sich allein: Sie kommunizieren miteinander.

Fussnoten und Referenzen
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[Nicht nur klassische Fussnoten​*​, sondern auch wissenschaftliche Referenzen in allen gängigen Formaten sind in Pleks standardmässig verfügbar. Dieser Teil des Textes wird noch ergänzt.]

Ausblick
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Pleks wird in drei Schritten ins Netz gebracht – die Veröffentlichung dieses Showcases, an dem sich wichtigen Features von Pleks in einem realen Anwendungsszenario erkunden lassen, ist Schritt eins. Nach und nach vervollständigen wir nun einzelne Funktionen, etwa das dynamische Inhaltsverzeichnis in der Mobilversion, und arbeiten Details nach, wenn es noch hier und da haken sollte.

Als Schritt zwei des Pleks-Rollouts ist ein kollektives Autorenportfolio für intellektuelle Publizistik geplant (Texte zwischen Wissenschaft und Journalismus), das unter dem Titel Integrale erscheinen wird. Die redaktionellen Vorbereitungen laufen bereits.

Der wichtigste Schritt aber ist Schritt Nummer drei: Pleks als universelles Publishing-Tool für lange und komplexe Texte anbieten zu können, das sich alle interessierten Autoren oder Autorenkollektive auf ihrem eigenen Server installieren und nach eigenen Vorstellungen konfigurieren können.

Bis dahin ist es ein langer Weg, auf dem eine Menge technischer und nicht zuletzt auch juristischer Hürden zu nehmen sind: Eine Pleks-Distribution muss anderen Ansprüchen genügen als ein Site oder ein Web-Journal, das wir „händisch“ selbst betreuen.

Stay tuned
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Sie können uns dabei helfen, diesen Weg zurückzulegen, indem sie den Pleks-Newsletter abonnieren. Wir halten Sie dann nicht nur über den weiteren Verlauf des Rollouts auf dem Laufenden – Sie bekommen als Newsletter-Abonnent auch die Möglichkeit, uns im Rahmen einer Umfrage anonym und unverbindlich wissen zu lassen, ob Sie Interesse an einer eigenen Pleks-Instanz hätten. Je mehr Interessenten zusammenkommen, desto stärker werden wir Schritt drei priorisieren, um möglichst bald eine installierbare Pleks-Distribution anbieten zu können.

Hier also der Link zum „technischen“ Pleks-Newsletter:

Und wenn Sie benachrichtigt werden möchten, wenn neue Texte auf mkrohs.pub erscheinen (Themen: Politik, Philosophie, Russland, Biologie – einen thematischen Überblick gibt es hier), abonnieren Sie dazu auch meinen inhaltlichen Publikations-Newsletter:

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Wir versprechen: keine Werbung, keine aufdringlichen Mailings. Sie hören nur von uns, wenn es wirklich etwas Neues gibt.

Wir glauben, dass Pleks eine Lücke in der Publishing-Welt füllt: mittellange, broschürenartige Texte online gut lesbar und vernetzt darzustellen. Denn eins ist klar: Wir brauchen mehr Komple(ks)ität im Netz.

Ihr

Martin Krohs, Konzept-Entwickler @Pleks.io


  1. ​*​
    Fussnoten und wissenschaftliche Referenzen sind am Schluss des Textes zusammengefasst, öffnen aber im Fliesstext auch ein kleines Pop-Up-Fenster.